Bürgerbeteiligung

Aktuelles

Bürgerbeteiligung

Rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen am 10. Februar in die Aula der Realschule, um sich über die Pläne zu informieren und eigene Anregungen einzubringen.

Zu Beginn des Abends stellte Moderator Hermann Gödde, Erster und Technischer Beigeordneter der Stadt Eschweiler, kurz dar, welche Strategie die Planer in den vergangenen Jahren umgesetzt haben, um die Innenstadt insgesamt aufzuwerten. Neben weiteren Maßnahmen ist das „Projekt Markt“, bei dem der Baubeginn für Oktober 2015 vorgesehen ist, ein zentraler Baustein für den Attraktivitätszuwachs der nördlichen Innenstadt.

Helmut Berg, Chef des beauftragten Planungsbüros Berg & Partner, präsentierte den bisherigen Stand der Pläne noch einmal im Detail. Dabei hob er hervor, dass die Erreichbarkeit und Nutzung des Marktplatzes, etwa für den Weihnachtsmarkt oder für Karneval, während der Bauarbeiten gewährleistet ist. Abgeschlossen werden soll die Umgestaltung im April 2016.

Insgesamt wurde während der Versammlung deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger eine Aufwertung des Areals begrüßen. Zu einigen der geplanten Maßnahmen kamen Hinweise, Bedenken und Anregungen, die vor allem die Handhabbarkeit und die Ästhetik der bisher geplanten Lösungen betrafen.

Dabei ging es um vor allem folgende Themen:

  • Hinsichtlich der Verkehrsführung gab es Bedenken im Blick auf die Zweispurigkeit mit Gegenverkehr in der Marktstraße und auf die Nutzung des dort geplanten Wendehammers – in beiden Fällen wiesen Wortmeldungen auf die Enge und die starke Beanspruchung dieser Straßenflucht hin.
  • Bezüglich einer gewünschten Verkehrsberuhigung bzw. Entschleunigung des Autoverkehrs im Umgestaltungsbereich kam der Hinweis, die geplante bauliche Verengung des Fahrbereichs sei womöglich nicht ausreichend und falle hinter den bisherigen Stand (Pflasterkissen) zurück.
  • Zur Platzierung der Veranstaltungsbühne am höher gelegenen Rand der Marktfläche auf der neuen Freitreppe. Man solle prüfen, ob mit dieser Lösung ein ausreichendes Blickfeld für Besucherinnen und Besucher gegeben ist.
  • Einige Beiträge aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger befassten sich mit der Frage, ob die Einbindung des Sonnenwagens durch die Errichtung der Mauer mit Wasservorhang ästhetisch optimal sei. Bedenken gab es vereinzelt auch hinsichtlich des Reinigungs- und Pflegebedarfs für den Wasservorhang.
  • Zur Platzierung des Bücherschranks: Gefragt wurde, ob der Standort am Rand des Ensembles nicht die Gefahr von Vandalismus erhöhen könnte.
  • Zusätzlich wurde angeregt, im Fortgang der Planung darauf zu achten, dass Fahrradständer möglichst nahe am Markt selbst zu Verfügung stehen.

Etliche dieser und weiterer Anregungen und Hinweise konnten bereits im Verlauf der Bürgerversammlung erörtert werden. Zudem wies Hermann Gödde darauf hin, dass die Stellungnahmen der Bürgerinnen und Bürger in die weiteren Beratungen des Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss einfließen werden.

slogan